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Drei tote Teenager im Osterverkehr

Der jährliche Osterverkehr hat in Österreich am Wochenende drei Menschenleben gefordert. Bei drei verschiedenen Unfällen starben zwei 17jährige Mädchen und ein 18jähriger Junge. Die vermutliche Unfallursache der Führerscheinneulinge war in allen drei Fällen überhöhte Geschwindigkeit. Als weiterer Faktor kam hinzu, dass eines der Mädchen nicht angeschnallt war und somit die vermutlich schwerere Verletzung zum Tod führte. In einem der beiden anderen Fälle war außerdem der Konsum von Alkohol ein wahrscheinlicher Grund für den tödlichen Unfall. Das große Glück in allen drei Fällen war nur, dass in die Unfälle keine weiteren Fahrzeuge oder Personen involviert waren. Zwei der Unfälle ereigneten sich auf einer Landstraße. Der dritte Unfall passierte auf einer Bundesstraße. Die drei von den Unfällen betroffenen Bundesländer sind Kärnten, Niederösterreich und die Steiermark.

Straßenverkehrstote 1968 - 2012
Obwohl der Verlust dieser drei jungen Menschenleben schmerzt, ist es dennoch erfreulich, dass die Zahl der Verkehrstoten 2012 so niedrig war. Denn so wenige Verkehrstote gab es seit 1968 an den Osterfeiertagen bisher nur einmal im Jahr 2010. Damals im Jahr 1968 wurde die statistische Aufzeichnung von Verkehrstoten vom österreichischen Innenministerium eingeführt. Im letzten Jahr lag die Zahl der Verkehrstoten mit vier getöteten Personen nur geringfügig höher. Dies spricht für den Erfolg der Sicherheitsmaßnahmen der Polizei, die am Osterwochenende 2012 durch zahlreiche Schwerpunktaktionen Präsenz gezeigt hat. Dadurch ist die Statistik von der katastrophalen Rekordzahl von 39 Toten aus dem Jahr 1976 inzwischen glücklicherweise meilenweit weg.




Insgesamt wurden von der Polizei am Osterwochenende 2012 gegen so wenig Raser und alkoholisierte Personen am Steuer Anzeigen erstattet wie selten. Die Statistiken haben 227 Verkehrsunfälle mit Personenschaden registriert. Dies waren rund 38,5 Prozent weniger Unfälle als 2011. Außerdem sank mit 286 verletzten Personen auch diese Zahl um etwa 42,3 Prozent. Ebenso rückläufig waren mit knapp über 50.000 Verstößen bei einem Rückgang von 24,1 Prozent die Anzeigen wegen Schnellfahrens. Die Zahl der erwischten alkoholisierten Autofahrer lag bei 454 Personen. Dies ist ein Rückgang gegenüber 2011 von 18,9 Prozent. Lediglich die Zahl der Personen, die wegen diverser Verstöße ihren Führerschein oder Mopedausweis vorläufig abgeben mussten, stieg von 230 auf 240 Personen im Vergleich zu 2011.

Zwei Personen stachen jedoch bei allen Verkehrsdelikten heraus. Eine alkoholisierte Fahrerin aus Niederösterreich wurde zunächst am Ostersamstag in Leobersdorf mit 2,12 Promille erwischt. Nachdem sie deshalb ihren Führerschein abgeben musste, erschien sie einige Stunden später auf der Polizeiwache und forderte ihren Führerschein zurück. Durch die Angabe, jetzt zu Fuß unterwegs zu sein, erhielt sie den Führerschein zurück. Als sie jedoch von Beamten beim Wegfahren gesehen wurde, fuhr ihr die Polizei nach Hause nach und testete sie dort erneut auf Alkohol mit einem Ergebnis von 1,54 Promille. Die zweite Person raste in Wels mit 133 km/h durch eine Ortschaft bei Tempo 50.

veröffentlicht am 10.04.2012

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